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Telefonnummer 038825/37112
Stichwort : Haus Tarnewitz.
Boltenhagen Appartements
Das Ostseebad Boltenhagen ein Seeheilbad im Norden Mecklenburg-Vorpommerns. Der Ort ist in die Natur eingebettet, hohe Häuser in Strandnähe fehlen.
Appartements
Das ehemalige Kurhaus Tarnewitz
liegt – geschützt vor dem pulsierenden Leben des Seeheilbades Boltenhagen – nur wenige Minuten vom Strand entfernt in idyllischer Lage im OT Tarnewitz.
Unser denkmalgeschütztes Haus bietet Ihnen acht individuell eingerichtete Appartements mit allem, was das Herz begehrt.
Komfortable Ausstattung mit Dusche/ WC, Radio/CD, hochwertig ausgestattete Küchenzeile, teils mit Balkon o. Terasse, Grillmöglichkeiten auf 2000m² Grundstück sowie kostenlose Parkmöglichkeiten auf dem Innenhof.
Appartementhaus „Haus Tarnewitz“ : Buchen Sie ihren Traumurlaub JETZT
Sehenswert ist die Steilküste bei Boltenhagen, die einen Panoramablick über die Lübecker Bucht erlaubt. Der Ort besitzt eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur mit Kurhaus, Seebrücke, Marina, Gastronomie und Badestrand. Unsere Tips: Ostseebad Kühlungsborn Yachtcharter Ostsee und Ferienwohnungen Ruegen Ruegen Hotel. Wir empfehlen Ihnen auch ein Hotel in Boltenhagen als Urlaubziel an der Ostsee.
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Urlaubs Angebot vom 09.02.10
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Nachrichten Boltenhagen vom 09.02.10
Marina-Planung: Fischotter in Tarnewitz?
Fischotter sind possierliche Tiere. Aber gibt es sie in Tarnewitz? Das Staatliche Amt für Umwelt und Natur geht davon aus. In der Stellungnahme zu Boltenhagens Flächennutzungsplan heißt es, dass der Lebensraum der Marderart bei einer Erschließung der Halbinsel zu berücksichtigen sei.
Hans-Otto Schmiedeberg (CDU) hat in seiner Zeit als Gemeindevertreter schon etliche Stellungnahmen gelesen. Allein die zu rund 20 Boltenhagener Bebauungsplänen. Ein Quell steter Freude sind für ihn die Schreiben des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur (Staun). Findet er dort doch manches, was selbst er als alteingesessener Tarnewitzer nicht für möglich gehalten hätte. Wie zum Beispiel den Fischotter. "Also, dass das Staun den beim Flächennutzungsplan aufführt grenzt schon ans Lächerliche", so Schmiedeberg. Er habe noch nie einen gesehen. "Das wirst du wohl auch nicht", hielt ihm sein Bruder Christian Schmiedeberg (CDU) entgegen. Denn die aus der Familie der Marder stammenden Tiere seien vorwiegend nachtaktiv. Ihr Vorkommen lasse sich meist nur durch Trittspuren, Kot und manchmal auch Beutereste nachweisen. Frank Dietrich von der Fraktion Hanse Boltenhagen hatte mit einer ganz anderen Passage in der Staun-Stellungnahme Probleme. "Da ist von Munitionsfunden die Rede. In wie weit sind Untersuchungen nötig, um Gefahr für Leib und Leben der Fischer, Touristen und Wassersportler auszuschließen?" Dass im Wasser vor Tarnewitz noch Reste aus der Militärzeit der Halbinsel ruhen könnten, mochte Planer Olaf Blanck nicht ausschließen. "Aber grundsätzlich ist es das normale Aufstellungsverfahren mit dem aktuellen Wissensstand." Und Christian Schmiedeberg ergänzte: die Wasserfläche sei nicht Bestandteil der vorliegenden Bauleitplanung. Fischotter hin oder Munitionsfunde her, der Flächennutzungsplan von Boltenhagen wird geändert. Allein schon, damit die Marina und der Fischereihafen gebaut werden können. Die Wismarbucht, an der die Marina entstehen soll, ist ein sensibles Stück Ostsee. Das ist Heinrich Krumme, Gründer der Marina Tarnewitz Gesellschaft, und Projektplaner Jan-Oliver Meding wohl bewusst. In gut zwei Wochen wollen sie daher die freiwillige Vereinbarung zum Schutz des Gewässers unterschreiben, die bereits von 15 Vereinen anerkannt wurde. Sie regelt was man zwischen Hohen Wieschendorf und Großklützhöved darf und was nicht. Auch Boltenhagen will der Vereinbarung beitreten, die allerdings derzeit keine rechtliche Auswirkung hat. Ein Problem ist noch die Erschließungsstraße für die Marina. Die Grundstücksankäufe laufen weniger reibungslos als Investor und Gemeinde es wünschen. Dennoch verbreitet Bürgermeisterin Christiane Meier Optimismus. Zwar gebe es noch einen Eigentümer - "nicht auf Boltenhagener Seite" -, der weder verkaufen noch eine Bauerlaubnis geben wolle, erklärte sie. Die Landgesellschaft, die die Verhandlungen führe, wolle ihm jetzt alternative Flächen anbieten. "Das ist wohl auf einem recht guten Weg", so Meier. In einem weiteren Fall muss Boltenhagen selbst tätig werden. Nach Ansicht der Bürgermeisterin dürfte aber ein Flächentausch ohne große Schwierigkeiten machbar sein. Sicher ist, dass in diesem Jahr Baubeginn für die Marina ist. Wegen der Fördermittel zunächst einmal für den Fischereihafen. Und wer weiß, vielleicht lässt sich ja auch ein Fischotter sehen.Boltenhagen aktuell

